Rhön-Rennsteig-Verlag?

Noch nie gehört! Tja, das stimmt in vielen Fällen. Aber das macht nichts. Denn: Bestimmt jeder Bewohner der Region zwischen Rennsteig und Rhön kennt unsere Titel, die wir herausgeben bzw. produzieren. Und da ist noch mehr, viel mehr, das unserem Hause entstammt, dem man hier tagtäglich begegnet.

Ein Erbe …

… unserer Anfänge als Werbedienstleister und kreative Werkstatt ist der hohe grafische und typografische Anspruch, den wir an alle im Haus produzierten Werke stellen, seien es Zeitungen, Kalender, Bücher, Akzidenzen oder auch Auftritte fürs Internet.
Sicher, über Kunst lässt sich trefflich streiten, und demnach liegt auch die grafische Qualität der Aufmachung jeder Edition – ob Plakat oder Anzeige, Buch, Festbroschüre oder Zeitung, Lehrtafel oder Illustration – allein im Auge des Betrachters. Aber auch das grafische Gewerbe unterliegt von alters her Regeln und Gesetzen, deren Einhaltung unser oberstes Gebot ist.

Hier ist Qualität messbar

Das beginnt beim Umgang mit dem Wort, mit der Schrift, mit dem Bild, … und endet schließlich auch bei einem transparenten und für den Kunden vorteilhaften Umgang mit dem deutschen Urheberrechtsgesetz.
Alles Werte, die in der Branche nicht immer wichtig oder überhaupt bekannt sind.

Suhl …

… und unserer hennebergischen Heimat, ihrer Geschichte und Gegenwart fühlten und fühlen wir uns stets verbunden. Andere sind gegangen, weil die Gegend auf Dauer nicht für die schnelle Mark taugt. Anstatt nach der Existenzgründung gleich aus dem Vollen zu schöpfen, ließen wir es langsam angehen. Wir setzten nicht alles auf eine Karte.
Der Markt war nicht einfach so wie er war, sondern in ständiger Bewegung. Bald war klar, dass die großen Werbeetats nicht in Suhl, auch nicht in Thüringen, sondern in Hamburg, München, Stuttgart usw. vergeben werden. Innerhalb elitärer Kreise! In die einzudringen hatte eine kleine Firma aus der Provinz keine Chance. Zumal deren Inhabern es nicht vergönnt war, ihr Studium mit einem Praktikum bei BBDO, Young & Rubicam oder der Grey Group zu bekrönen.
Es zeigte sich aber, dass wir mit unserer Prepress-Anlage (Filmbelichter), dem Verzicht auf Apple-Macintosh-Computer und der eigenen Technologie sowie Erfahrung in der Druckvorstufe genug unabhängig von damals „abgehobenen“ Dienstleistern waren, um selbst Herausgeber und Produzent von Printmedien zu werden. Hier kam uns noch zu Gute, dass wir zuverlässige Kollegen für den Verkauf gewinnen konnten und von Anfang an unser Credo war, Kundenbeziehungen aufzubauen, die langfristig zu beiderseitigem Vorteil bestehen. Das gelang und gelingt noch immer.
Nicht jedes von unseren neu entwickelten Formaten konnte auf Dauer bestehen. Nicht weil sie schlecht waren, vielmehr weil der Markt sich immer wieder veränderte. Natürlich schmerzt es, ein Produkt einzustellen, schärft aber wiederum den Blick auf Neues. Andere Formate konnten sich langfristig etablieren und gehören heute zu den wichtigsten Anzeigenmedien rings um den Thüringer Wald. Allen voran der RennsteigBlick, der – Dank seines aktuellen Inhaltes und seiner regional übergreifenden Verbreitung – heute eine der größten und bedeutendsten Gästezeitungen Thüringens darstellt.

Auch der Trend …

… zu papierlosen Medien, anfangs das Internet, jetzt Tablet-PCs und Smartphones, wirkt sich auf den Medienmarkt spürbar aus. Das wird weiterhin eine Herausforderung sein, der wir uns und auch unsere Kunden und Partner stellen müssen!