Suhler Amtsblatt

NICHTAMTLICHER TEIL 1 SUHLER AMTSBLATT April 2018 SUHLER AMTSBLATT OFFIZIELLES AMTSBLATT DER STADT SUHL UND AKTUELLE INFORMATIONEN April 2018 13. Jahrgang · 4. Ausgabe · Suhl, 31. März 2018 Liebe Leserin, lieber Leser, mit dieser Ausgabe halten Sie das 150. Suhler Amtsblatt in Ihren Händen. (Wer mit- rechnet: im ersten Jahr 2006 veröffentlichtenwir wegen der Wahlen zwei Ausgaben mehr, beide nur als Doppelblatt.) Auf dieses Jubiläumwollenwir wenigstens hinweisen, versu- chen wir doch seit 2006, Sie als Leserinnen und Leser mit den amtlichenBekanntmachungen der Stadt und wichtigen In- formationen zum städtischen Leben im jeweiligen Monat vertraut zu machen. Zugleich verabschiedet sich mit die- ser Ausgabe der langjährige Leiter des Redaktionsteams aus dem aktiven Berufsleben. Aber der Nachfolger ist schon im Dienst und wird den Über- gang nahtlos meistern. Der April ist in Suhl gut gefüllt mit Veranstaltungen. Neben- stehend vermitteln wir Ihnen Details zur inzwischen 7. Suhler Lesenacht, die am 13. April im Stadtzentrum Einblicke in neue Literatur – und Suhler Villen gewährt. Sie sind herz- lich dazu eingeladen! Gleich zwei Fotowettbewerbe sind gestartet. Im Sommer sollen die Ergebnisse des Tierpark- Wettbewerbes amDianabrun- nen zu sehen sein. Und zum Monatsende lockt der Suhler Frühling schon mit Automeile und verkaufsoffenemSonntag. Und auch Wahlen stehen wie- der an. Nehmen Sie all diese Angebote an und starten Sie gut in den Frühling! Ihr Redaktionsteam Aus dem Inhalt Amtlicher Teil Sondernutzungssatzung.......4/5 Auslegung Lärmaktionsplan....5 Unanfechtbarkeit Vermessung....................................5 Stellenausschreibung..............5/6 Korrektur Bekanntmachung....6 Beschlüsse 40. Stadtrat...............6 Nichtamtlicher Teil Fotowettbewerb Wild life - Suhl.................................3 Fraktionen im Stadtrat................3 Sitzungskalender..........................3 Informationen zur Wahl des Oberbürgermeisters....................8 Suhler Frühling............................10 Hinweise zu Tombolas..............11 Was vor 50/100 Jahren geschah ..................................14/15 Zeitzeugnisse zuWG Ilmenauer Straße gesucht.............................15 Die Suhler Lesenacht – hier Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel bei der Eröffnung imVorjahr in der Stadtbücherei - erlebt am13. April ihre 7. Auflage. Stargast wird Jakob Hein (v. li.) sein. ImAnschluss lesen Ursula Schütt und Hendrik Neukirchner sowie Frank Michael Wagner in Suhler Villen. (Fotos: Uske, Kamin, Schleyer, privat) Suhler Lesenacht am 13. April Begegnungen mit neuer Literatur – 7. Ausgabe mit Lesungen in Suhler Villen Suhl. Am Freitag, dem 13. April 2018, wird es eine neue Auflage der „Suhler Lesenacht“ geben. Veranstaltet vom Südthüringer Literaturverein gemeinsammit der Stadt Suhl, dem Förderverein der Stadtbücherei und weiteren Part- nern stehen nach dem Auftakt um 19:00 Uhr in der Stadtbücherei mit Jakob Hein dann noch einmal drei Lesungen zur Auswahl, diesmal in Suhler Villen im Stadtzentrum. Sie beginnen jeweils um20:30Uhr und um 22:00 Uhr. Dabei haben regio- nale Autorinnen und Autoren das Wort: Ursula Schütt und Hendrik Neukirchner aus Suhl sowie Frank Michael Wagner aus Rudolstadt. Die Suhler Lesenacht, auf Anre- gung von Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel 2012 erstmals ins Leben gerufen, erlebt damit schon in ihre 7. Ausgabe. Spektakulären Leseorten im Suhler „Untergrund“, über den Dächern der Stadt, im Ortsteil Heinrichs oder 2016 gar open Air folgen nun private Villen in der Stadt als Heimstatt für neue Literatur. Auftakt mit Jakob Hein Die Lesenacht beginnt um 19:00 Uhr in der Stadtbücherei. Nach einer Begrüßung durch Oberbür- germeister Dr. Jens Triebel kommt als Stargast diesmal Jakob Hein aus Berlin zu Wort. Der promo- vierte Arzt, Buch-, Theater- und Filmautor wird in der Presse u.a. als „brillanter Spötter“ gefeiert. In Suhl stellt er seinen neuen Roman „Die Orient-Mission des Leutnant Stern“ vor. Mit wunderbarer Lust am Fabulieren erzählt Jakob Hein darin die tollkühne Geschichte von Edgar Stern, der nach dem Kriegsbeginn 1914 für Wilhelm II. den Dschihad organisieren sollte. Dazu geht er mit einer falschen Zir- kustruppe auf den langen Marsch nach Konstantinopel, um den mit Deutschland befreundeten Sultan von diesem Vorhaben zu überzeugen und nichts weniger zu erreichen, als den Lauf der Geschichte zu ändern. Jakob Hein, 1971 in Leipzig geboren, lebt seit 1972 in Berlin und arbeitet dort als Psychiater. Er hat inzwischen 14 Bü- cher veröffentlicht, zuletzt „Kaltes Wasser“ (2016). Man darf auf einen Schelmenroman allererster Klasse gespannt sein. Wie bei der Suhler Lesenacht üb- lich, haben die Gäste nach diesem Auftakt dieWahl zwischen paralle- len Lesungen. Diesmal sind es drei, die jeweils gegen 20:30 Uhr und um 22:00 Uhr beginnen und etwa je eine Stunde dauern. „Die Trasse“ im Johannispark Ungewöhnlich für die Suhler Le- senacht, steht diesmal ein Erzäh- lungs-Bild-Band mit einem ganz besonderen Thema imMittelpunkt einer der nachfolgenden Lesun- gen. FrankMichael Wagner, zuletzt imJanuarmit seinemaberwitzigen Buch „Das unreife Wanken des Schlüpferdiebs in der Wolfsschan- ze“ zu erleben, stellt diesmal „Die Trasse. Ein Jahrhundertbau in Bil- dern und Geschichten“ vor. In dem Buch erzählt er über den Bau der Erdgasleitung in den 1970er und 1980er Jahren aus der Sowjetunion in die DDR, an dem Zehntausende junge Menschen beteiligt waren – und zumeist ernüchtert aus dem Land des kommunistischen Aufbaus zurückkamen. 7Milliarden Mark soll der Bau die DDR gekostet haben, heißt es in dem Buch. Die 7. Suhler Lesenacht bietet in der Villa im Pflegezentrum „Johannispark“, AmBahnhof 14 (imPark hinter den Bahngleisen) Gelegenheit, mehr dazu zu erfahren. Beeindruckende Fotoaufnahmen vervollständigen den Eindruck von einem heute fast vergessenen Bauprojekt euro- päischer Dimension. Diese Lesung – wie auch die weiteren nach dem Auftakt - kann um 20:30 und um 22:00 Uhr noch einmal erlebt wer- den, so dass die Gäste die Leseorte noch einmal wechseln und fußläu- fig erreichen können. Zauberzeichen im Fernsehstudio Gleich neben der Stadtbücherei, in der Bahnhofstraße 12, öffnet das CLIP Film- und Fernsehstudio seine Türen, um Ursula Schütt und Günter Giese für die Premiere ihres neuen Lyrik-Foto-Bands „Zau- berzeichen“ Raum zu bieten. Mit großemEinfühlungsvermögen hat sich die Schriftstellerin aus Dietz- hausen auf die Fotos des Chefs des Suhler Fotoclubs „Kontrast“ eingelassen und ganz eigenstän- dige Kunstwerke geschaffen. Der Suhler Designer Andreas Kuhrt hat beides wundervoll miteinander verwoben. In der Lesung werden auch unveröffentlichte Texte von Ursula Schütt zu hören sein. Großstadtsinfonie in Architekten-Villa Dritter Leseort ist die Villa Schleu- singer Straße 5, einst MDR-Studio, jetzt Domizil des Architekturbüros Steiner und Palme. Dort treten der Suhler Autor Hendrik Neukirchner undderMeiningerMusiker Thomas Schlauraff gemeinsam auf und vermitteln eine „Großstadtsinfo- nie“. Den Zuhörer, der sich auf die Gedankenwelt des Wortträumers Neukirchner, auf seinen selbst erdachten Kosmos einlässt, er- wartet ein abwechslungsreicher literarisch-musikalischer Abend, eine „Achterbahnfahrt der Gefüh- le“ wie es im Ankündigungstext heißt. Auch darauf darf man ge- spannt sein. Der Eintritt zur Auftaktveranstal- tung beträgt 5 €, die Nachfolge- Lesungen sind frei. Ermöglicht wird das durch die Unterstützung der Rhön-Rennsteig-Sparkasseund den Kunstsinn der beteiligten Vil- lenbesitzer sowie das Engagement der mitwirkenden Vereine.

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