NHZ EXTRA

Juni 2019 3 Fröhliche-Mann-Str. 2 98528 Suhl Tel.: 03681 495-0 Fax: 03681 495-1749 www.swsz.de info@swsz.de Ursula Holzbrecher CONTAINERDIENST und RECYCLINGHOF GÜTH • Kippertransporte • Bauschuttentsorgung • Gewerbemüllentsorgung • Sperrmüllentsorgung • Wertstofferfassung • Schrottentsorgung • Abriss- und Erdarbeiten • Winterdienst Fax 0 36 81/45 888-10 Altertal 1· 98529 SUHL www.containerdienst-gueth.de info@containerdienst-gueth.de ENTSORGUNGSFACHBETRIEB gemäß EfbV ACHTUNG! Wir suchen dringend Kraftfahrer. Rufen Sie uns an und bewerben Sie sich! Neue Henneberger Zeitung online Ihre tagesaktuelle Lokalzeitung – kostenlos – online Wer jetzt glaubt, im Schalterraum und im Zimmer der Ein- und Ab- gangsbearbeitung mit all den typischen Post-Utensilien und -Ge- rätschaften schon alles gesehen zu haben, wird im Packraum und im Dienstzimmer des Postamtsleiters eines Besseren belehrt. Hier hat Hartmut Trier auch didaktisch die Postgeschichte aufgearbeitet – auf Schautafeln und in Vitrinen, die sein Sohn geschreinert hat. Auf der Webseite Triers (http:// www.ferienwohnung-zur-post.de/ postamt-museum.php) kann man dazu lesen: „In der Packkammer des Postamtes werden auf 14 Schautafeln folgen- de Themen bearbeitet: • Der Erfinder der Briefmarke • Die erste deutsche Briefmarke • Die berühmteste deutsche Briefmarke • Der Gründer der modernen Post • Von der Kaiserzeit bis zur Kapitulation 1945 • Der Neubeginn • Die Gründung der Deutschgen Post und der DDR • Der zentrale Kurierdienst der DDR • Der Postzeitungsvertrieb • Der Postkrieg • Luft- und Raumfahrtbelege der DDR • Das Ende der Deutschen Post und der DDR • Das Ende der Staatspost in Deutschland • Der etwas andere Blickwinkel – Postkontrolle in Deutschland“ Die Vitrinen und Schautafeln im Postamt-Museum zeigen allerdings keine Kopien oder Fotos der Brief- marken oder Urkunden und Do- kumente, sondern Originale, für die der Museumsinhaber durchaus auch sehr tief indie Tasche gegriffen hat – vomzeitlichen Aufwand, diese aufzuspüren, ganz abgesehen. Und so steht man – völlig perplex – vor der ältestenBriefmarkederWelt, der One Penny Black von 1840, oder der ältesten Briefmarke Deutschlands, demSchwarzenEinser, der am1. No- vember 1849 zusammen mit zwei weiteren Marken zu 3 Kreuzer und 6 Kreuzer vom Königreich Bayern herausgegeben wurde. Im Postamt-Museum haben Exper- tenwiePhilatelistendieMöglichkeit, gemeinsam mit Hartmut Trier ganz tief in die Briefmarken-Materie ein- zutauchen. „Auf Wunsch können auch Sammlungen, wie die Marke aufMarke, Irrtümer auf Briefmarken, eine Heimatsammlung von Arn- stadt, Einschreibnummernzettel, Automatenmarken und Marken- heftchen aus aller Welt und weitere Spezialsammlungen zu Ulbricht und der sowjetischen Besatzungs- zone besichtigt werden. Das erfolgt jedochnur auf besonderenWunsch, dadie jeweiligenSammlungennicht vor Ort gelagert, sondern dann zur Besichtigungmitgebracht werden“, soTrier. Fast zwei Stundenvergehen wie im Fluge bei Harmut Trier. Und, obwohl man schon zum Aufbruch drängt, nimmt der Postexperte immer noch dieses und jenes Aus- stellungsstück in die Hand: „Das muss ich Ihnen noch zeigen!“ Zu jedem Exponat weiß Hartmut Trier so viel zu erzählen… Man sollte also viel Zeit mitbringen für den sehr lohnenden Besuch im Gehlberger Postamt-Museum und für das umfangreicheWissen seines Besitzers. Text/Fotos: Thomas Dreger Im Postamt-Museum gesamtdeutsche Postgeschichte hautnah erleben – Fortsetzung von Seite 1

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