NHZ EXTRA

April 2019 3 Fröhliche-Mann-Str. 2 98528 Suhl Tel.: 03681 495-0 Fax: 03681 495-1749 www.swsz.de info@swsz.de Neue Henneberger Zeitung online Ziel war es, erstmaligdie komplette Rettungskette durchzuspielen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Es gelang dabei, innerhalb von 15 Minuten mit den ersten vier Rettungsfahrzeugen vor Ort zu sein. Um 14:28 Uhr kam es zu dem Unglücksfall, und um 16:51 Uhr erreichte der erste Patient das SRH Zentralklinikum Suhl. Der gesamteÜbungsverlauf wurde entsprechend von Ausbildern aller Beteiligten dokumentiert. Diese Daten werden als Grundlage für Verbesserungen in den Abläufen ausgewertet. Die Berufsfeuerwehr der Autobahn kam dabei nicht zum Einsatz, da man sie für eventuelle Reallagen zurückhalten musste. Bei einem wirklichen Unglücksfall innerhalb des Tunnels wie in der Übung wäre diese natürlich schneller vor Ort gewesen. Auch kam noch ein Realbrand in der Suhler Innenstadt für die Feuerwehr in Suhl und ein Rettungsflug für Christoph60dazu. Diese mussten natürlich vorrangig bewältigt werden. Auch wurde durch die Übung die Bereitschaft des Krankenhauses nicht gemindert, da Einsatzkräfte aus dem Dienstfrei die Übung mit Ersatzfahrzeugen übernahmen. Abschließend kann man feststel- len, dass diese Art der Übung alle an ihre Belastungsgrenzen brach- ten, sie aber dadurch für sich eine Weiterentwicklung in der Bewäl- tigung dieser Aufgaben erfuhren, denn nur wenn man möglichst nah an der Realität übt, lernt man mit diesen Situationenumzugehen und diese zu meistern. Text/Fotos: René Kellermann Jede Minute zählt beimTransport der Verletzten… Feuerwehren aus Suhl und Zella-Mehlis befreiten die Unfallopfer aus den zerstörten Fahrzeugen, löschten Fahrzeugbrände und banden austretende gefährliche Flüssigkeiten. Bildgebende Diagnostik zur schnellen Beurteilung schwerster innerer Verletzungen. ImSchockraumdes SRH Zentralklinikums Suhl. Unfall im Autobahntunnel … Fortsetzung von Seite 1 Kloster Veßra. Unleserliche Texte, widersprüchliche Informationen, lückenhafte Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – wer sich mit der Geschichte des Heimatortes und der -region beschäftigt, stößt auf zahlreiche Herausforderungen. Bisweilenwer- den die unter Mühen gewonnenen Erkenntnisse von der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen. Dabei können die Untersuchungen von Lokalforscherinnen und -forschern helfen, einige der vielen dunklen Flecken auf der regionalgeschicht- lichen Landkarte zu erhellen. In einer gemeinsamen Veran- staltung wollen das Hennebergi- sche Museum Kloster Veßra, das Deutsche Burgenmuseum Veste Heldburg und das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg Schleusingen allen an der Lokal- geschichte Interessierten nützli- che Techniken zum Umgang mit Quellen sowie zumVeröffentlichen der Forschungsergebnisse an die Hand geben. In zwei Workshops können sich die Teilnehmenden sowohl the- oretisch als auch praktisch mit deutschsprachigen Schriftquel- len (Leitung: Dr. Janis Witowski) und Interviews mit Zeitzeugin- nen und -zeugen (Leitung: Dr. Uta Bretschneider) auseinandersetzen und lernen, deren Informationen kritisch zu hinterfragen. Ein dritter Workshop stellt Strategien der Textverarbeitung vor und hält nützliche Tipps bereit, wie man seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert (Leitung: Dr. Adina Rösch). Über den methodischen Aspekt hinaus soll das Format dem Aus- tausch und der Vernetzung der lokalen Akteurinnen und Akteure dienen. Die Veranstaltung findet am 27. April von 11.00 bis 16.00 Uhr im Hennebergischen Mu- seum Kloster Veßra statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 12,50 € (inkl. Mittagsimbiss). Anmeldung unter info@museum- klostervessra.de oder Tel. 036873 69030. Eine verbindliche Anmel- dung für einen der parallel stattfin- denden Workshop ist erforderlich. Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 Personen jeWorkshop beschränkt. Archivfotos: Thomas Dreger Tipps und Tricks für Lokal-, Heimat- und Familienforscherinnen und -forscher

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