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   3 Fröhliche-Mann-Str. 2 98528 Suhl Tel.: 03681 495-0 Fax: 03681 495-1749 www.swsz.de info@swsz.de … † ‡ ˆ  CONTAINERDIENST und RECYCLINGHOF GÜTH • Kippertransporte • Bauschuttentsorgung • Gewerbemüllentsorgung • Sperrmüllentsorgung • Wertstofferfassung • Schrottentsorgung • Abriss- und Erdarbeiten Fax 0 36 81/45 888-10 Altert al 1· 98529 SUHL ENTSORGUNGSFACHBETRIEB gemäß EfbV CONTAINERDIENST und RECYCLINGHOF GÜ • Kippertransporte • Bauschuttentsorgung • Gewerbemüllentsorgung • Sperrmüllentsorgung • Wertstofferfassung ENTSORGUNGSFACHBETRIEB gemäß EfbV CONTAINERDIENST und RECYCLINGHOF GÜTH • Kippertransporte • Bauschuttentsorgung • Gewerbemüllentsorgung • Sperrmüllentsorgung • Wertstofferfassung • Schrottentsorgung • Abriss- und Erdarbeiten • Winterdienst Fax 0 36 81/45 888-10 Altertal 1· 98529 SUHL www.containerdienst-gueth.de info@containerdienst-gueth.de ENTSORGUNGSFACHBETRIEB gemäß EfbV • Kipper ransporte • Bauschuttentsorgung • Gewerbemüllentsorgung • Sperrmüllentsor ung • W rtstofferfassung • Schrottentsorgung • Abriss- und Erdarbeiten • Winterdienst Wir suchen dringend Kraftfahrer! 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Er und seine Mannen waren emsig im Einsatz, fortan einen Teil der Grubenanlage des „Schwar- zen Crux’“ als Besucherbergwerk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu wurden Hunderte Schubkarren Abraum und Gestein aus dem Bergwerk gefahren, ein neuer Zugang geschaffen, der es ermöglicht, auf Treppenstufen nachUntertage zu gelangen, Wege geebnet, Treppen, Geländer und Beleuchtung in der Grube einge- baut und alle Anforderungen einer bergamtlichen Abnahme erfüllt. 2007 erfolgte schließlich die Er- öffnung des Besucherbergwerkes. In einem ca. 40 Minuten langen Rundgang bis in 35 Metern Tiefe werden heute Geologie, Erzfüh- rung und Abbautechniken er- klärt sowie historische Strecken, Förderanlagen und Abbaue aus dem 17. Jahrhundert bis 1924 ge- zeigt. Anstehende Gesteine, Erze und Minerale sowie farbenfrohe Sekundärmineralisationen ziehen die Blicke der jährlich rund 8.000 Besucher auf sich. Viel Fleiß und ehrenamtliche Arbeit haben Karl Rieger und seine Mit- streiter auch in den Aufbau der bergbaulichen Sammlung in den Räumen neben der Gaststube in- vestiert. Vielfältige Objekte des neuzeitli- chenBergbauswurdenzusammen- getragen. In einem Ambiente, das durchaus ein Untertagegefühl auf- kommen lässt, kann der Besucher Lampen, Werkzeuge, Spreng- und Fördertechnik sowie Kleidung von Bergleuten vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts bestaunen. Umfangreich ist auch die Samm- lung von Erzen undMineralen. Hier kann auch das eine oder andere Stück aus dem Thüringer Wald, ja selbst aus dem Vesserer Crux-Ge- biet entdeckt werden. ‰ Neben dem Zugang zum Besu- cherbergwerk können Kinder im Gelände des „Morgensterner Pin- genfeldes“ selbst zum „Bergmann“ werden und mittels Schlägel und Eisen echtes Eisenerz (Magnet- eisenstein) schürfen. Der Magnet, wenn er haften bleibt, bestätigt die Echtheit der gefundene Stücke, die die Kleinen dann als Andenkenmit nach Hause nehmen dürfen. ‰ ‰ …Œ Ž 1999 wurde ein 4,7 km langer Rundweg – am Vesserer „Offen- stall“ beginnend – mit zunächst neun Stationen unmittelbar an den Stätten des Bergbaus als Berg- bauwanderweg „Crux-Zechen“ an die Öffentlichkeit übergeben. Da ein Teil des Weges durch Ge- lände führt, in dem kein Bergbau stattfand, ließ die Ortsteilverwal- tung 2001 den Pfad noch um drei weitere Tafeln ergänzen, die der Verhüttung, der Waffenstadt Suhl undder Geneseder Erzlagerstätten gewidmet sind. Der Weg wird von der Vesserer Verwaltungsstelle sowie vom Tou- rismus- und Heimatverein unter- halten. Da 20 Jahre Wind und Wetter deutlich ihre Spuren an Tafeln und Aufstellern hinterlassen haben, wurden diese 2019 demontiert. Bis zum Frühjahr 2020 werden sie durch neue ersetzt. Das Besucherbergwerk „Schwar- zer Crux“ ist täglich – außer don- nerstags – von 10.00 bis 17.00 Uhr geö net und wird in Führungen gezeigt. Letzte Führung ist jeweils 16.00 Uhr. Sonderführungen und Gruppen- anmeldungen erfolgen unter: Telefon 036782 60606. http://www.schwarzer-crux.com/ Text/Fotos: Thomas Dreger Sommerblumen, Blumenwiesen und -streifen sind im Trend. Viele Gartenbesitzer, aber auch Kom- munen oder Landwirte, wollen mit der Anlage von Blütenoasen dem Insektenrückgang entgegen- treten. Darum sind imFrühjahr, zur Aussaatzeit, Samenmischungen dafür sehr begehrt, aber nur recht teuer im Handel zu bekommen. Abgesehen davon weiß man auch nicht, ob etwas und was bei der Verwendung handelsüblicher Samenmischungen überhaupt aufgehen wird. Ist es da nicht sinnvoll, eigene Samen zu ernten? Ja, alle Blumen, die erfolgreich aus Samen wachsen, bilden ihrerseits auch wieder keimfähiges Saatgut aus – wenn man sie lässt. Wer natürlich laufend Verblühtes aus seinem Blumenbeet entfernt, wie es oft empfohlen wird, um den Flor zu verlängern, wird allerdings kaum Samen von ihnen ernten können. Dabei ist die eigene Ernte sehr effektiv. Allein ein einziger Blüten- kopf einer Ringelblume (Calendula) bildet bis zu 50 Samen aus. Das ist mehr, als eine übliche Samen- tüte im Handel von dieser Pflanze enthält. Andere Blumen haben ganz feinen Samen, wie z. B. Mohn (Papaver). In einer Mohnkapsel können 100.000 Samen und mehr enthalten sein. Reif sinddie Samen, wennder Stän- gel unter dem Samenstand dürre oder gelb geworden ist. In jedem Fall mussman sich beeilen, dass die Samen von der Pflanze nicht schon verstreut worden sind. Manchen Pflanzen besitzen Mechanismen, die die Samen weit in der Gegend herumschnipsen und tun dies bei der leisesten Berührung. Dement- sprechend vorsichtig muss man bei der Ernte sein. Am besten, man schneidet die Samenstände mit einer Schere ab und hält dabei eine Schale unter die Pflanze, die ausfallende Samen auffängt. Die geernteten Samenstände lässt mangut trocknen. Dann lassen sich die Samen gut aus ihnen heraus- lösen (durch Rebeln, Klopfen oder Abstreifen). Das geerntete, absolut trockene Saatgut kann man gut in Schraub- gläsern oder Vorratsdosen auf- bewahren. Die Lagerung kann bei Zimmertemperatur erfolgen, aber keineswegs bei Frost. Im Frühjahr sät man es wie ge- wohnt aus – in unseren Breiten am besten erst ab Mitte Mai. Text/Fotos: Thomas Dreger  €‘‡ ’

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