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Sonneberg und Neustadt bei Coburg ignorieren erfolgreich Ländergrenze

Verein Henneberg-Itzgrund-Franken kommentiert und unterstützt jüngste Entwicklungen

Frankenblick (hif). „Franken liegt nicht nur in Bayern!“ Laut Martin Truckenbrodt (45, Frankenblick), 1. Vorsitzender des 2013 gegründeten Vereins Henneberg-Itzgrund-Franken, setzt sich diese Erkenntnis zusehends durch. „Es gibt keinen Grund mehr die ehemalige deutsch-deutsche Grenze des Kalten Krieges als das Maß aller Dinge zu betrachten und den persönlichen Horizont darauf zu beschränken. Wir freuen uns sehr über die Offenheit und die zunehmende Selbstverständlichkeit, mit der man im Landkreis Sonneberg zur Region Franken steht. Leider ist eine solche Entwicklung, sind solche konkreten Schritte, im Großteil unserer Region derzeit noch absolut undenkbar.“ Dem Suhler Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel (parteilos) und dem Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann (CDU) aus Suhl würde Truckenbrodt solche Schritte durchaus auch zutrauen, aber ansonsten sieht es, außerhalb des Landkreises Sonneberg, im heutigen Südthüringen mit dem Bekenntnis der Politik und der Wirtschaft zur fränkischen kulturellen Identität und Geschichte und zum südthüringisch-nordbayerischen Wirtschaftsraum immer noch recht mau aus. „Es wäre ein gewaltiges und sehr wichtiges Signal, wenn sich z.B. für 2020 Meiningen um die Ausrichtung des Tags der Franken bewerben würde. Der Frankenrechen an der Meininger Stadtkirche ist definitiv nicht zu übersehen. Die Porta Franconiae ist ein bedeutender Teil der Geschichte Meiningens. Im Meininger Raum gab es nach dem Ersten Weltkrieg den stärksten Widerstand gegen den Anschluss des Freistaats Sachsen-Meiningen an das damals neu gegründete Land Thüringen. In Meiningen gab es bzw. gibt es Regionalgruppen des kulturhistorisch aktiven Vereins Frankenbund und des politisch aktiven Vereins Fränkischer Bund. Der Hennebergisch-Fränkische Geschichtsverein ist eng mit Meiningen, insbesondere mit dem dortigen Staatsarchiv, verbunden. Dr. Klaus Amthor aus Meiningen ist seit der Wende einer der eifrigsten bekennenden Franken unserer Region.“, stellt Thomas Tasler (28, Grabfeld/Leipzig) fest.
Der Verein begrüßt und unterstützt ausdrücklich die aktuellen Bemühungen von Sonneberg und Neustadt bei Coburg, sowohl bezüglich des gemeinsamen Oberzentrums als auch zur Ausrichtung des Tags der Franken 2019 für den Regierungsbezirk Oberfranken. Man freue sich auch über die bereits geäußerte Unterstützung bezüglich des Oberzentrums durch Mark Hauptmann und hofft, dass diese positive und vorwärts gerichtete Entwicklung bald auch bis nach Bad Salzungen hinauf ausstrahlen und feststellbar sein wird.
„Wir befinden uns gerade in den Grobplanungen für unsere diesjährigen Veranstaltungen zum Tag der Franken in Henneberg-Franken. Wir wollen die Sache dieses Jahr etwas größer als bisher aufziehen. Geplant sind mehrere Veranstaltungen in unserer gesamten Region.“, gibt Truckenbrodt bekannt.

Bild: Kulturregion Franken (Grafik: Th. Dreger)

 

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