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Zwischen Solidarität und Satire: Tilo Kummers Jahresempfang

Hildburghausen. Fast einhundertfünfzig Gäste konnte Tilo Kummer bei seinem diesjährigen Empfang im Hildburghäuser Georgensaal begrüßen und kaum einer dürfte sein Kommen an diesem neunten März bereut haben. Denn seit Jahren ist das Konzept der Veranstaltung des linken Landtagsabgeordneten etwas anders gestrickt, als bei üblichen Neujahrsempfängen. Zwar kann auch Kummer viele Ehrengäste begrüßen, diesmal darunter Staatssekretär Dr. Klaus Sühl, Superintendent Johannes Haak, Altsuperintendent Dr. Hanspeter Wulff- Woesten, den Leiter des ALF Meiningen, Knut Rommel, den Präsidenten des WSV Oberhof und Landtagsabgeordneten Steffen Harzer, den Präsidenten der Thüringer Eigenjagdbezirksinhaber, Peter Leicht oder den Geschäftsführer des Naturparks „Thüringer Wald“, Florian Meusel. Doch die Begrüßung fällt kurz aus und auf Redebeiträge wird weitestgehend verzichtet. Im Vordergrund soll an einem solchen Abend Kummer zufolge „der Spaß, aber auch der Dank für all diejenigen stehen, die sich immer wieder in ihrer Arbeit für das Gemeinwesen einsetzen“. Die sei keine Selbstverständlichkeit.

Lediglich der parteilose Landratskandidat Reinhard Hotop und die Leiterin der Selbsthilfegruppe „Menschen mit und nach Krebs und mit chronischen Magen- und Darmkrankheiten“ äußerten anschließend noch einige Wort des Dankes und der Ermutigung für gesellschaftliches Engagement in vielfältigen Formen. Frau Hehne machte Gastgeber Tilo Kummer zudem regelrecht sprachlos, als sie ihm eine Spende der SHG in Höhe von 150 Euro für den Theaterverein Hildburghausen übergab.

Ganz und gar nicht sprachlos bestritt dann Hans- Günther Pölitz den Hauptakt des Abends. Die seit 1997 laufende Radiokolumne „Pölitz- Frühstück“ wird wöchentlich vom MDR in Sachsen- Anhalt gesendet und erscheint auch regelmäßig in Buchform. Zuletzt unter dem Titel „Der Fünfundsechzigjährige, der aus dem Bett stieg und beim Frühstück in der Zeitung verschwand“. Daraus las der Magdeburger Kabarettist nun ausgiebig in Hildburghausen und sehr zum Vergnügen seiner Zuhörer. Denn mit politischen Zwerchfellattacken wie zum Beispiel gegen das „Grokodil, Großmutter Angela und Seppel Martin“ erwies sich Pölitz einmal mehr als ein Meister des Sprachwitzes. In dieser Stimmung ergaben sich beim anschließenden Imbiss noch in vielen kleineren Runden Gelegenheiten zum intensiven Gespräch.

Quelle/Foto: Mathias Günther WKB

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