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„Jeder Tag sollte ein Tag des Waldes sein“

Forstministerin Keller fordert mehr Bewusstsein für die Bedeutung der Wälder in Thüringen

Erfurt (lr). „Der Internationale Tag des Waldes erinnert uns einmal mehr an die Bedeutung des sensiblen Ökosystems“, sagt Thüringens Forstministerin Birgit Keller. „Für die Menschen steht er für Erholung und ist Teil der Gesellschaft, der Wirtschaft und unserer Kultur. Als Teil der Wertschöpfungskette schafft er Arbeitsplätze gerade in den ländlichen Räumen. Ich finde: Jeder Tag sollte ein Tag des Waldes sein.“

Im vergangenen Jahr hat die Dürre und daraufhin der Borkenkäfer die Wälder im Freistaat nachhaltig geschädigt. „Den Waldarbeitern von ThüringenForst ist es zu verdanken, dass mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden gearbeitet wird. Damit die Wälder auch zukünftig ihrer Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion gerecht werden können, muss der Waldumbau unter Berücksichtigung des Klimawandels forciert werden. Diese Aufgabe liegt im gesamtgesellschaftlichen Interesse und sollte durch Bund und Länder angemessen mitgetragen werden. Der ‚Internationale Tag des Waldes‘ ist ein würdiger Anlass, darauf hinzuweisen, dass es gesunde, nachhaltig bewirtschaftete Wälder nicht zum Nulltarif gibt und intakte gesunde Wälder im Interesse jedes einzelnen Menschen liegen“, so Keller.

In Deutschland werden die Wälder nachhaltig bewirtschaftet. In Thüringen ist jeder Waldbesitzer verpflichtet, seinen Wald nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Forstwirtschaft zugleich zum Wohle der Allgemeinheit zu bewirtschaften. Diese ist eine Wirtschaftsweise, die nach den gesicherten Erkenntnissen der Wissenschaft und den bewährten Regeln der Praxis den Wald nutzt, verjüngt, pflegt und schützt. Sie sichert zugleich die ökonomischen und ökologischen Funktionen des Waldes.

Hintergrund

Jährlich werden weltweit Wälder im Umfang von etwa 20 Millionen Hektar vernichtet und in zahlreichen Ländern sind Waldbestände durch das ungezügelte Wirtschaften des Menschen in ihrer Substanz unwiederbringlich bedroht. Um auf diese Waldzerstörung hinzuweisen, hat die Welternährungsorganisation (FAO) im Jahre 1971 den 21. März als „Internationalen Tag des Waldes“ ausgerufen.

Wälder sind Wälder sind nach den Ozeanen die wichtigste Einflussgröße auf das globale Klima. Sie stellen gegenüber anderen Nutzungsformen weltweit die einzig wirksame nennenswerte Kohlendioxidsenke dar und sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten.

Text: TMIL, Antje Hellmann; Archivfoto: Thomas Dreger

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