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„Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein“

Torsten Sträter kommt am 14. April nach Suhl

Suhl. Am 14. April 2019 kommt Torsten Sträter mit seinem Programm „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein“ nach Suhl. Um 19.00 Uhr steht der 1966 in Dortmund geborene Autor und Slam-Poet, Kolumnist, Satiriker, Komiker und Vorleser auf der Bühne im Großen Sahl des CCS.

„Hallo! Ich bin es selbst. Der Sträter.
Sie wissen schon. Ruhrgebiet. Mütze. Zeitlich öfter mal ein bisschen knapp dabei.

Ich habʼ das Programm fertig!
Wie üblich komplett selbst gehäkelt. 

Diesmal gehtʼs aber echt um alles: die Macht der Entspannung, Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedanken. Er heißt Günter. Und es geht um die Zeit! Was sie macht, wie sie funktioniert, wonach sie riecht und ob man sie umtauschen kann.
In der Art so.
Das sagte mein Oppa immer:
„In der Art so.“

Speziell wenn er mir was erklären wollte – zum Beispiel die Struktur eines Märchens. Um es anschaulicher zu gestalten, wählte er dann zusätzlich Motive aus dem Zweiten Weltkrieg, stellte jedoch zügig fest, dass das völlig sinnbefreit ist, und brach desinteressiert ab.
„Weißte, Rapunzel, Kettenfahrzeug, Haare … in der Art so.“ 

Dann wollen wir mal hoffen, dass ich das alles in gerade mal zwei Stunden untergebracht kriege. 

Na komm, noch mal ganz offiziell: 

VOM MACHER VON „SELBSTBEHERRSCHUNG UMSTÄNDEHALBER ABZUGEBEN“, ALSO MIR, KOMMT NUN DAS PROGRAMM: „ES IST NIE ZU SPÄT, UNPÜNKTLICH ZU SEIN“. SPRACHLICH JETZT NOCH GUTER!

Es wird ein Abend in sonorstem Deutsch, eine große Tüte Pointen lässig runtergebrummt – dazu, dazwischen, oben drüber: Geschichten, die man jetzt mal nicht von YouTube oder aus dem TV kennt. Knuspriges Material, dampfend frisch, unter anderem eine Story, die ich in L. A. geschrieben habe. Die handelt an sich vom Tapezieren, aber man kann sie gut anmoderieren mit: „Die nächste Geschichte habe ich in Los Angeles geschrieben, (Schulterzucken) You know … Sunset Boulevard …“

Auch wieder enthalten: Drei Minuten Polit-Kabarett vom Feinsten.
Vielleicht gibt es sogar eine Fortsetzung von „Struppi“.
Gut, das Tier ist tot.
Trotzdem. 

Wie sagte schon René Descartes:
„Man sollte sich nur den Gegenständen zuwenden, zu deren klarer und unzweifelhafter Erkenntnis unser Geist zuzureichen scheint.“

Ich hab keine Ahnung, was das bedeuten soll.

Aber ich freu mich auf Sie!
Und pünktlich bin ich auch.
Echt jetzt.
Besser, ich fahre schon mal los. 

Ihr Torsten Sträter“

Foto: Guido Schröder

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