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Zum Museumtag wird auch 111 Jahren Heimat- und Waffenmuseum Suhl gedacht

Am 19. Mai 2019, dem Internationalen Museumstag, lädt das Waffenmuseum Suhl auch dazu ein, den 111. Geburtstag der Einrichtung zu feiern.

Suhl. Die Sammlung des Waffenmuseums im ehemaligen städtischen Malzhaus spiegelt das natürliche, kulturelle und soziale Erbe der Geschichte der Stadt Suhl wieder. Die Sammlung ist das Herzstück des Museums, aus der sich alle weiteren musealen Aufgaben ableiten.

Das Waffenmuseum wurde im Jahre 1908 als „Städtisches Museum Suhl“ gegründet. 100 Jahre später, im Jahr 2008, konnte nach umfangreicher Rekonstruktion des Malzhauses die neue Dauerausstellung „Spezialmuseum zur Technik- und Kulturgeschichte der Suhler Handfeuerwaffen“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Einheit von Spezialmuseum zur Suhler Handfeuerwaffenfertigung und ihr Bezug zur Stadtgeschichte konnte hergestellt werden.

Die Dauerausstellung des Waffenmuseums beginnt mit dem 2.000 Jahre alten Bergbau, gibt Einblicke in die Besiedlungsgeschichte und die Stadtwerdung. Über 500 Handfeuerwaffen dokumentieren das Geschick der hiesigen Handwerker. Gezeigt werden die Schlegelmilchporzellanmacher und die Medaillenschaffenden. Im Haus sind Arbeiten bedeutender Suhler Künstler zu finden.

Seit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung besuchten über 400 000 Gäste aus 20 Ländern das Waffenmuseum Suhl. Dies war nur möglich, weil die Suhler Büchsenmacher weltweit einen guten Ruf haben. Thematische Sonderausstellungen zu Medaillen, Porzellan oder „Die Waffen der Frauen“ im Jahr 2018 lockten kulturinteressierte Bürger ins Museum. Im März 2019 wurde die aktuelle Sonderausstellung „Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen“ – Sprichwörtliche Redensarten im Visier – eröffnet.

Am Sonntag, dem 19. Mai 2019, begeht das Museum seinen 111. Geburtstag und gleichzeitig den Internationalen Museumstag, der heuer unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“ steht. Ein umfangreiches Programm erwartet die Gäste:

  • 9.50 Uhr  Eröffnung mit Kanonenschuss, Regiment d‘ artillerie a`pied, Peter Bach, Dieter Rosentreter, Steffi und Henry Zimmermann
  • 10.00 Uhr  Eröffnung durch Musemsverband Thüringen e. V., Grußworte Oberbürgermeister Stadt Suhl, Andrè Knapp, Suhler Jagdhornbläser – kurzes Intermezzo, Begrüßung  durch Museumsleiter Peter Arfmann
  • 10.15 Uhr  Buchpräsentation durch Klaus Zimmermann und Peter Arfmann im Vortragsraum: „Die Geschichte der Bühag, Büchsenmacherhandwerksgenossenschaft e.G.m.b.H.“
    zeitgleich:
    10:15 Uhr  Führung durch die Sonderausstellung, Programm mit Carmen Ruth, Jutta Rapp, Doris Eckhardt
  • 11.00 Uhr  Exerzieren, Schwarzpulverladen mit Kanonenschuss
  • 14.00 Uhr  Kanonenschuss (zwei Mal)
  • 14.15 Uhr  Exerzieren, Schwarzpulverladen mit Böllerschuss
  • 14.30 Uhr  Führung durch die Sonderausstellung , Programm mit Carmen Ruth, Jutta Rapp, Doris Eckhardt
  • 10.15 Uhr  bis  18.00 Uhr:  Präsentation von Sammlerstücken des Thüringer Briefmarkensammlervereins Suhl 1927 e.V. im Bereich Jagd des Museums (1. Geschoss, Ausstellung im Vortragsraum „Wortwitz-Foto-Montagen“ von Horst Scheler, Büchermarkt – organisiert vom Förderverein des Waffenmuseums (im Eingangsbereich), gastronomische Versorgung  durch das Gasthaus „Bikerschmiede“ aus Mäbendorf

Eintritt frei!

Archivfotos: Thomas Dreger

 

 

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