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„Maßnahmen des Landratsamtes … erwecken den Eindruck, dass die Stadt Suhl bestraft werden soll“

Busverkehr zwischen Suhl und Zella-Mehlis: Mobilität statt Bestrafung

Suhl/Zella-Mehlis. Mit großem Unverständnis reagiert die Junge Union Rhön-Rennsteig auf die Mitteilung der Meininger Landrätin Greiser, dass der bestehende Vertrag zur Unterstützung der Städtischen Nahverkehrs-GmbH Suhl/Zella-Mehlis im Linienbetrieb zwischen Suhl und Zella-Mehlis zum Jahresende gekündigt wird.

Wie die jungen Christdemokraten am Wochenende mitteilten, sehe man eine Angebotseinschränkung, welche nach Wegfall der Finanzierung unumgänglich wäre, als Angriff auf Pendler, Senioren und vor allem Jugendliche.

Kreisvorsitzender Sebastian Möller vermutet hinter der Entscheidung der Landrätin politische Motive. „Eine Reihe von Maßnahmen des Landratsamtes seit der nicht vollzogenen Einkreisung Suhls erwecken den Eindruck, dass die Stadt Suhl bestraft werden soll“, sagte Möller unserer Zeitung. „Schlimmer als dieses Gebahren ist jedoch, dass insbesondere Menschen, die einen funktionierenden Nahverkehr brauchen, getroffen werden“, schimpft Möller und führt aus, dass besonders Jugendliche und Senioren auf die häufig verkehrenden Busse angewiesen seien.

Auch der Vorsitzende der Jungen Union Zella-Mehlis, Cedric Bickel, ist bestürzt über die Entwicklungen. Er hält es für unverantwortlich, dass im sich entwickelnden Oberzentrum, bei dessen Ausgestaltung der öffentliche Nahverkehr eine große Rolle spiele, plötzlich durch Kürzungen Angebotslücken entstehen, die nicht kompensiert werden können und den Zielen der interkommunalen Zusammenarbeit zuwiderlaufen.

„Zwischen Suhl und Zella-Mehlis pendeln täglich 2.500 Arbeitnehmer und hunderte Senioren und Jugendliche, sowohl zur Arbeit und Schule, als auch zum Einkaufen und für Freizeitaktivitäten. Es ist irrsinnig, gerade in Zeiten eines wachsenden Bewusstseins für die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs willkürlich Angebote zu kürzen“, fasst Bickel die Auffassung der Zella-Mehliser JU zusammen.

Besonders befremdlich findet es die Junge Union, dass man im Landratsamt offensichtlich davon ausgeht, dass eine stündliche Verbindung zwischen Suhl und Zella-Mehlis ausreichend ist. Der 20- Minuten- Takt habe sich jedoch bewährt, werde gut genutzt und sei den Bedürfnissen der 49.000 Einwohner im Einzugsbereich angemessen, hieß es.

Wer aus politischen Gründen die Axt an funktionierende Verkehrsstrukturen anlege, erschwere die Mobilität von jungen Menschen, verringere die Attraktivität der Region und versündige sich an der Verwirklichung des gemeinsamen Oberzentrums, fasste Kreisvorsitzender Möller die Situation zusammen und schloss mit der Warnung, dass ein solches politisches Handeln schlussendlich die Attraktivität der Region schädige und populistische Parteien profitierten.

Die Junge Union Rhön-Rennsteig ist die Jugendorganisation der CDU in Suhl und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

Text: Junge Union Rhön-Rennsteig

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