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Regionale Museumsnacht im Deutschen Burgenmuseum

Bad Colberg-Heldburg. Am Samstag, 19. Oktober 2019, findet wieder die Regionale Museumnacht statt, an der sich vierzehn Museen beteiligen und Veranstaltungen zum Thema „Grenzenlos“ anbieten.

In der Regionalen Museumsnacht lässt das Deutsche Burgenmuseum zwischen 18 und 23 Uhr Geschichte wiederaufleben. Dabei geben Mitglieder des Fördervereins Veste Heldburg e. V. Einblicke in die Vergangenheit.

Die Veste Heldburg, die seit über 700 Jahren weithin sichtbar über dem Heldburger Land thront, ist ein wichtiger Teil Zeitgeschichte. Auch dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als sich die Veste im Sperrgebiet der DDR befand, noch in der Erinnerung lebendig. Im vergangenen Jahrhundert erfüllte die Veste verschiedene Funktionen und war u. a. herzogliche Wohnstatt und Kommandantur sowjetischer Truppen.

Nach dem verheerenden Brand des Französischen Baus 1982 lag die Burg in Teilen als Ruine brach. Erst Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 kam es zum Wiederaufbau. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort. Durch den Ausbau war es dem Deutschen Burgenmuseum im September 2016 möglich, seine Tore für das Publikum zu öffnen.

Die etwa dreißigminütigen Einblicke in die Geschichte der Burg und des Museums finden über die Nacht in regelmäßigen Abständen statt. Zudem kann in der Museumsnacht auch noch die Ausstellung „Heldburger Impressionen – Mirjam Gwosdek malt eine Stadt“ besichtigt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.regionale-museumsnacht.de.

Foto: DBM

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