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Jugend von heute programmiert die Technik von morgen

Roboter bauen und berufliche Perspektiven entdecken

Suhl/Breitungen. Programmieren ist längst nicht mehr nur etwas für Technik-Nerds. Die Zukunft ist digital und immer mehr Jugendliche interessieren sich schon früh für Software und Technik-Trends. Für technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler fand daher vom  6. bis 11. Oktober 2019 das „Technik-Camp im Thüringer Wald“ in der 6. Auflage in Breitungen statt.


15 Jugendliche aus Südthüringen nahmen an der sechsten Auflage des Technik-Camps in Breitungen teil.

15 Jugendliche hatten einen Platz in dem begehrten Feriencamp ergattert. Sie konnten die Welt der Robotik kennenlernen und ihr Wissen im Bereich Naturwissenschaft und Technik vertiefen. Die Jugendlichen waren aus den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, dem Ilm-Kreis, dem Wartburgkreis sowie der kreisfreien Stadt Suhl angereist, um unter dem Motto „High-Tech trifft Fun & Action“ eine spannende Ferienwoche zu verbringen.

Tüfteln, Montieren und Programmieren war nicht nur für die Jungs interessant, auch ein Mädchen war begeistert dabei. Der Bau von eigenen Robotern war das Highlight für die jungen Technik-Fans und ist vielleicht der erste Schritt für eine spätere technische Berufsausbildung.

Eingeteilt in fünf Teams präsentierten die Jugendlichen zur Abschlussveranstaltung stolz ihre selbstgebauten Roboter vor einer Jury mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Die Camp-Teilnehmer stellten unter Beweis, dass ihre Roboter auch einsatzfähig und funktionstüchtig sind, was nicht zuletzt der professionellen und praxisnahen Betreuung durch das Team des Fördervereins für Auszubildende Schmalkalden zu verdanken ist. Gesucht wurde der Roboter mit der besten technischen Umsetzung. Zusätzlich hatten die Jugendlichen die Aufgabe eine Idee zu finden, mit der sie sich unternehmerisch selbständig machen könnten.

Das Team mit Nick Mämpel aus Ilmenau, Philipp Dreßel aus Hildburghausen und Konstantin Asmus aus Breitungen, erhielt den größten Applaus. Ihr Roboter erfüllte die meisten Aufgaben, konnte in der besten Qualität die komplexen Aufgaben lösen und z. B. Gegenstände transportieren.

Die Jugendlichen berichteten auch über ihr spannendes Programm und die vielfältigen Erlebnisse während der Camp-Woche. Im Rahmen von Exkursionen in Unternehmen wie NIDEC GPM in Merbelsrod, Thales Deutschland GmbH in Arnstadt und Sandvik Tooling Supply in Wernshausen, konnten sie High-Tech in der Praxis erleben. Sie lernten hochmoderne Technologien und neueste Robotertechnik  direkt vor der „Haustür“ kennen und erhielten einen Einblick in interessante Ausbildungsmöglichkeiten. Während der gesamten Veranstaltung standen jedoch Spaß und Freizeitaktivitäten im Vordergrund.

Das Technik-Camp im Thüringer Wald ist ein Projekt des forum Thüringer Wald e. V. Partner sind die IHK Südthüringen und die HWK Südthüringen. Gefördert wird das Technikcamp im Thüringer Wald durch die Agentur für Arbeit Suhl und den Europäischen Sozialfonds. Verantwortlich für die Durchführung ist der Förderverein für Auszubildende Schmalkalden e. V. Ziel des Technik-Camps ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und sie bei ihrer Berufsorientierung in ihrer Heimat zu unterstützen. Neben dem Technik-Camp als Basis-Variante gibt es für Jugendliche mit fortgeschrittenen Kenntnissen im Bereich der Programmierung das „Technik-Expert-Camp“, das in den Winterferien 2020 zum zweiten Mal stattfindet.

Titelbild: Strahlende Gesichter beim Siegerteam. Der Roboter von Nick Mämpel, Philipp Dreßel und Konstantin Asmus konnte die Jury am meisten überzeugen.
Text/Fotos: IHK Südthüringen

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