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Orkan „Eberhard“: Regionale Schäden in Thüringens Wäldern

Schadensschwerpunkte in Nord- und Ostthüringen. Drei von 24 Forstämter stärker betroffen. Geringe Schäden im Thüringer Wald

Erfurt (hs). Die Schäden in Thüringens Wäldern, verursacht durch das Orkantief „Eberhard“, sind auf regionale Schwerpunkte begrenzt. Die beiden Ostthüringer Forstämter Weida und Jena-Holzland melden für den Gesamtwald ihrer Zuständigkeitsbereiche jeweils rund 31.000 Festmeter Schadholz. In Nordthüringen berichtet das Thüringer Forstamt Leinefelde über eine Schadholzmenge von rund 13.600 Festmeter. Die Gesamtmenge über alle Waldeigentumsarten hinweg wird von der Landesforstanstalt mit rund 166.000 Festmeter beziffert. Diese verteilt sich zu fast gleichen Mengen auf die Waldflächen der Landesforstanstalt (49 %) und des Privat- und Körperschaftswaldes (51 %). Es handelt sich überwiegend um Einzelwürfe, größere Sturmkahlflächen sind nicht entstanden. „Mit 80 % dominiert der Anteil geworfenen Holzes, also Bäume die mit samt der Wurzel durch den Orkan umgestürzt wurden“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Unberücksichtigt sind Nachbrüche aus dem Sturm vom Mittwoch dieser Woche. Der Thüringer Wald blieb vom Orkangeschehen weitgehend verschont. Die Landesforstanstalt wiederholt ihre Mahnung, größte Umsicht beim Betreten der Wälder walten zu lassen. Auch nach Abflauen der Orkanböen besteht noch für mehrere Tage die Gefahr umstürzender Bäume und herabfallender Äste.

Titelbild: Orkantief „Eberhard“ verursachte in Thüringens Wäldern nur regional bedeutsame Einzel- und Nesterwürfe und ist mit dem Schadausmaß des Orkantiefs „Friedericke“ vom Januar 2018 (siehe Foto) nicht zu vergleichen.
Text/Foto: ThüringenForst, Dr. Horst Sproßmann

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