RennsteigBlick

2 WINTER 2019 Steinbach-Hallenberg. In reiz- vollster Natur, umrahmt von knapp 900Meter hohen Bergen, bietet der staatlich anerkannte Erholungs- ort Steinbach-Hallenberg mit den Ortsteilen Oberschönau, Unter- schönau, Rotterode, Altersbach, Bermbach, Herges-Hallenberg und Viernau zu jeder Jahreszeit ein Pa- radies für Naturfreunde, Wanderer, Skifahrer und jeden, der sich aktiv erholen möchte. Im reizvollen Rennsteiggebiet er- wartet die Besucher in der „weißen Saison“ eine Kulisse aus Schnee und Stille, Sonne und Sport. Für Langlaufliebhaber undWinterwan- derer zieht sich ein Netz von ca. 100 Kilometer Skiwanderwegen durch das „Haseltal“ bis hin zum Rennsteig und zum benachbarten Oberhof und Zella-Mehlis. Im Ski- und Wandergebiet „Am Knüllfeld“ genießenUrlauber fernab von Hektik die herrliche Natur und frische Bergluft. Der 690 m lange Einzelschlepplift überwindet zwi- schen Berg- und Talstation einen Höhenunterschied von 120 Metern. Die als leicht bis mittel (blau-rot) eingestufte Piste ist ca. 700 m lang und sowohl mit Abfahrtsski als auch Snowboard gut und leicht zu befahren. Der Rodelhang sorgt auch bei den kleinen Besuchern für viel Vergnügen. Hoch über der Stadt thront die Hallenburg . Ein Besuch der impo- santenRuinesowiedes Metallhand- werksmuseums mit der weltweit einzigartigenKorkenzieherwerkstatt und regelmäßigen Schauschmiede- vorführungen sind ebenfalls sehr empfehlenswert. www.steinbach-hallenberg.de Fotos: Tourist-Information Steinbach- Hallenberg ANZEIGE Steinbach-Hallenberg – ein Paradies fürWanderer, Skifahrer undAktivurlauber Veranstaltungshinweise Freitag, 13.12. und Samstag, 14.12.2019 27. Adventsfest rund um das Rathaus Steinbach-Hallenberg Montag, 30.12.2019 10-13 Uhr, Schmieden zwischen den Tagen in der Nagelschmiede des Metallhandwerksmuseums Sa., 25./So., 26.1.2020 & Sa., 8./So., 9.2.2020 Nostalgiezug Rodelblitz mit Museumsbesuch oder Wintersportangebot Dienstag, 11., bis Donnerstag, 13.2.2020 Ferienprogramm im Heimathof Samstag, 4.4.2020 10-16 Uhr Ostermarkt & geplante Eröffnungsfeier Neue Tourist- Information Tourist-Information / Metallhandwerksmuseum Hauptstraße 45 98587 Steinbach-Hallenberg Telefon: 036847 41065 Telefax: 036847 41066 E-Mail: gastinfo@steinbach-hallenberg.de Öffnungszeiten: Nov.-März: Mo. – Fr. 10 – 16 Uhr Apr.-Okt.: Mo. – Do. 10 – 17 Uhr Fr. – Sa. 10 – 16 Uhr sowie nach Vereinbarung Schauschmieden: in Saison- und Ferienzeiten immer mittwochs 10 –13 Uhr u. n. Voranmeldung www.steinbach-hallenberg.de www.metallhandwerksmuseum.de ANZEIGE Regional verwurzelt. Weltweit vernetzt. 40 Jahre UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald Was verbinden Sie mit dem Bio- sphärenreservat? Sind Sie hier aufgewachsen, arbeiten oder le- ben Sie in der Region oder sind Sie einfach gern in der Natur unter- wegs? Sicherlich denken viele beim Biosphärenreservat an das Vessertal mit seinem urigen Wald oder an die vielen Naturerlebnis- angebote. Einige fragen sich viel- leicht, was „Biosphärenreservat“ bedeutet und ob der Wald jetzt tabu ist? Am 24. November 2019 wurde das UNESCO-Biosphärenreservat Thü- ringer Wald 40 Jahre alt. Ein Grund zumFeiern und eine gute Gelegen- heit, einen Blick zurückzuwerfen. Modellregion mit einmaligem Potenzial Das Biosphärenreservat Thüringer Wald wurde bereits 1979 von der UNESCO erstmals anerkannt und ist gemeinsam mit dem heutigen Biosphärenreservat Mittelelbe eines der beiden ältesten Bio- sphärenreservate in Deutschland. Weltweit ist das Gebiet in ein Netzwerk mit 686 Biosphärenre- servaten eingebunden. Im Laufe der letzten 40 Jahre hat sich deren Zielstellung von einem klassischen Schutzgebiet zur Modellregion für nachhaltige Regionalentwicklung gewandelt. Daher wird heute auch von Bio- sphärenreservaten der zweiten Generation gesprochen. Im Welt- netz gehören diese zum interna- tionalen Umweltprogramm MAB „Der Mensch und die Biosphäre“. Biosphärenreservate sind also nicht nur Gebietemit schönen und selten Pflanzen und Tieren. Das Besondere ist, hier leben, arbeiten und beteiligen sich Menschen. Es geht um die Frage, wie Mensch und Natur im Einklang funktionie- ren und sich entwickeln können. Von der Theorie zur Praxis In 3% des gesamten Gebiets, in der Kernzone, kann sich die Natur ohne den Einfluss des Menschen entwickeln. Ausgewählte Bereiche können für das ruhige Naturer- leben und die Umweltbildung zugänglich gemacht werden. In der verbleibenden Fläche von 97%, der Pflege- und Entwicklungszone, werden in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort umwelt- freundliche Konzepte erprobt, erforscht und umgesetzt. Das sind Beispiele, wie das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur funk- tionieren kann, sodass die Natur erhalten und die Entwicklung in der Region gefördert wird. Regi- onalentwicklung, regionale Pro- dukte, nachhaltiger Tourismus und nachhaltige Mobilität, Umweltbil- dung, nachhaltiger Waldumbau unter dem Aspekt des Klimawan- dels sowie Ortsentwicklung sind die Schwerpunkte. Im gesamten Gebiet finden zudemForschungen und Umweltbeobachtungen statt. Diese Projekte zu dokumentieren, sodass sie für andere Regionen nutzbar sind, ist ein wesentlicher Bestandteil. UNESCO-Titel: Ein Gewinn für die Region UNESCO-Biosphärenreservat – das klingt gut. Aber welche Chancen sind damit verbunden? Neben der internationalen Anerkennung und dem Image der Region als Modellgebiet für nachhaltige Regi- onalentwicklung, ist der UNESCO- Titel zudem eines der höchsten internationalen Labels, mit dem im Tourismusbereich geworben werden kann. Außerdem hilft das UNESCO-Label, Fördermittel und neue Initiativen zu generieren. Informationszentrum Biosphärenreservat Brunnenstraße 1 9828 Suhl, OT Schmiedefeld Telefon 0361 573924622 nnl.thueringen.de Text: Biosphärenreservat Thüringer Wald; Fotos: Thomas Dreger Am Still 2 98617 Sülzfeld Tel.: +49 36 93 84 54 61 Fax: +49 36 93 84 54 62 Auskunft: Tel.: +49 36 93 84 54 -0 Tel.: +49 36 83 60 40 67 www.mbb-mgn.de info@mbb-mgn.de

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