5 SOMMER 2026 www.suhl-ccs.de www.suhl-tourismus.de Glas- und Röntgenröhren-Museum Mineralien-Kabinett „TERRA THURINGIA“ Schneekopf-Kabinett Wilderermuseum Heimatstube Postamtmuseum Wettermuseum Öffnungszeiten Mai–Okt. Mi.–Fr. 10–17 Uhr Sa., So., Feiertage 13–17 Uhr Dez.–April Mi.–Fr. 11–16 Uhr Sa., So., Feiertage 13–16 Uhr Barrierefreier Zugang. mit Wissenspfad Das Regionalmuseum der Gipfelregion Thüringens Thüringer Museumspark Gehlberg · Glasmacherstraße 1 · 98528 Suhl / OT Gehlberg Tel.: 036845 50433 · info@thueringer-museumspark.de www.thueringer-museumspark.de Mit Durchblick zur Fernsicht Suhl (sei). Das Waffenmuseum Suhl wartet neben seinen Dauerausstellungen regelmäßig auch mit sehenswerten Sonderschauen zu verschiedensten Themenbereichen auf. Gegenwärtig zum Beispiel wird eine Sonderausstellung unter dem Titel „Mit Durchblick zur Fernsicht – Streiflichter der Fernglasentwicklung“ im Museum gezeigt. Sie ist bis März 2027 dort zu sehen. Die Sonderschau widmet sich der faszinierenden Geschichte des Fernglases und nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise von den frühen Anfängen des optischen Instruments bis hin zur Geschichte des Fernglases im geteilten und schließlich wiedervereinten Deutschland. Dabei werden technische Entwicklungen und Meilensteine der Optik aus mehreren Jahrhunderten anhand herausragender Exponate nicht nur für technik-historisch Interessierte, sondern auch für alle, die die Welt der Optikgeschichte aus einem neuen Blickwinkel erleben möchten, präsentiert. Anhand von Originalobjekten werden die technischen, gesellschaftlichen und politischen Bedeutungen des Fernglases und seiner verschiedenen zivilen und militärischen Einsatzgebiete erfahrbar gemacht. Die Ausstellung mit ihren sehenswerten Exponaten basiert auf der Sammlung eines Privatsammlers und zeigt daraus einen repräsentativen Ausschnitt. Das Waffenmuseum Suhl ist ein Spezialmuseum zur Technik- und Kulturgeschichte der Suhler Handfeuerwaffenfertigung. Darin eingebettet, bietet es vielfältige Einblicke in die Geschichte der Stadt Suhl, die für ihre rund 600-jährige Tradition im Waffenhandwerk weltweit bekannt ist und auch auf weiteren Gebieten ein großes Renommee besitzt. Im historischen „Malzhaus“ von 1668 hat das Museum sein innerstädtisches Domizil. Das denkmalgeschützte Gebäude im hennebergisch-fränkischen Fachwerkstil wurde einst als Malzhaus erbaut. www.waffenmuseumsuhl.de Fotos: Steffi Seidel Suhl-Gehlberg (sei). Der Thüringer Museumspark in Gehlberg ist ein facettenreiches Regionalmuseum, das quasi „unter einem Dach“ sieben Museumsbereiche verschiedenster Themen beherbergt und die bedeutungsvolle regionale Geschichte am Fuße des Schneekopfs widerspiegelt. Das Glas- und Röntgenröhren-Museum Gehlberg war bis zur Wende ein etablierter Standort der Glasproduktion, deren Ursprung auf die Errichtung einer Glashütte 1645 zurückging. Diese und ihre Nachfolgehütten arbeiteten bis 1995. Hier in unmittelbarer Nähe zum Museums-Komplex begann Emil Gundelach bereits 1896, gleich nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen, mit der industriellen Herstellung der ersten Röntgenröhren und wurde in kürzester Zeit zum weltweit führenden Hersteller. Weitere Themen sind Vakuumfluoreszenzröhren, Manfred von Ardenne und die ersten Fernsehbildröhren, Franz Schillings technische Glasartikel und Röntgenröhren sowie die Erfolge Gehlberger Glasmacher in Übersee. Das Mineralien-Kabinett „TERRA THURINGIA“ Die Mineralienschau präsentiert Schneekopfkugeln aller bekannten Thüringer Fundstellen. „Ihr Umfang und ihre Qualität sind einzigartig in Thüringen und Deutschland“, heißt es vom Museum. Außerdem ist ein sehenswerter Querschnitt verschiedenster Mineralien Thüringens, Deutschlands und der ganzen Welt zu sehen – mit einer beeindruckenden Vielfalt an Farben und Formen. Das Wettermuseum Bereits 1772 wurde eine astronomische Station mit Wetterbeobachtungsstatus auf dem Schneekopf errichtet. Daran und an die gesamte Entwicklung der Meteorologie erinnert das Wettermuseum. Weitere Aspekte sind die Wettervorhersage durch Pflanzen und Tiere, Thüringer Wetterphänomene und bekannte Wetterweisheiten. Beeindruckend ist auch die Gewitter-Simulation beim Betreten des Raumes. Das Wilderermuseum Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in Thüringen vor allem wegen des Hungers gewildert. Die unrechtmäßige Jagd war auch von Tragödien und Verbrechen geprägt. Das Museum gibt Auskunft über Motive, Tarnungen, Waffen und Fallen der Wilderer sowie über Wilderer-Legenden der Region. Übrigens: Am Museumspark startet der „Wildererpfad“, ein thematischer Wanderweg. Die Heimatstube Hier wurden viele Objekte aus Omas und Uromas Zeiten zusammengetragen. Sie stammen allesamt von Bewohnern dieser Rennsteigregion. Das Bienenzimmer Im Gehlberger Grund am Eingang zum Schneetiegel befindet sich die älteste Bienen-Belegstelle Deutschlands. Das Bienenzimmer liefert viele Informationen zu diesem Thema. Das Postamtmuseum Das Museum schildert nicht nur die Entwicklung der örtlichen Post, sondern erinnert auch an viele Meilensteine in der deutschen Postgeschichte. Außerdem zeichnet es sich durch seine umfangreiche Darstellung der DDR-Postgeschichte aus. Man ist überrascht von der Fülle der Exponate im originalgetreuen Schalterraum, Schalterhalle bzw. Postillion-Zimmer, wie z. B. Briefmarkenautomaten, Posthorn, Telefonzelle, Lottokisten. Das Hauptgebäude des Museumsparks ist barrierefrei und befindet sich im historischen Gundelachschen Wohnhaus in der Glasmacherstraße 1. Betreiber ist der Verein der Gehlberger Glastradition, der für die Museumsbesucher auch immer Getränke und Kuchen bereitstellt. Das Postamtmuseum befindet sich gegenüber und hat einen eigenen Betreiber. www.thueringer-museumspark. de Fotos: Verein der Gehlberger Glastradition e.V. Hereinspaziert in den Thüringer Museumspark
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