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Neue Henneberger Zeitung EXTRA AUSGABE APRIL 2019 | SUHL UND UMGEBUNG Mehr Informationen täglich und aktuell auf nhz-24.de Ilmenauer Str. 3 · 98527 Suhl Telefon 03681/30 92 44 www.bwg-suhl.de Erste Suhler Ballnacht mit Joachim Llambi Zweimal Workshop mit dem Startänzer am Nachmittag Suhl. Am 18. Mai 2019 organisiert Jürgen Schimmel, Urgestein der Tanzschulszene in Deutschland, nach Europa- undDeutschenMeis- terschaften zum ersten Mal eine „Suhler Ballnacht“ im Congress Centrum Suhl. Als Stargast bringt er Joachim Llambi mit, der nicht nur beim Ball, sondern auch von 14.00 bis 15.30 Uhr und 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr, also zweimal, einen eigenen Workshop mit Standardtänzen im Saal Simson gestaltet. Alle Tanzbegeisterten sollten sich den 18. Mai fest in ihrem Termin- kalender vormerken. Ab 19.00 Uhr wird im Großen Saal des Congress Centrums in Suhl Live-Musik von der Band „Happy Feeling“ geboten. Im Laufe des Abends sorgt eine Showformation der Tanzschule Köhler-Schimmel mit ihren Schau- tanzauftritten für Super-Stimmung, und das Spitzentanzpaar Jenny und Jonatan Rodriguez Perez (drei- facher Deutscher Meister in den 10 Tänzen) bildet mit Standard- und lateinamerikanischen Tänzen den Höhepunkt des Abends. Fotos: Agentur Unfall im Autobahntunnel simuliert Größte Übung mit 600 Beteiligten spielte Zusammenarbeit und Koordination zwischen Leitstelle, Feuerwehren, Rettungsdiensten und Klinikum durch Suhl/Zella-Mehlis. Am Samstag, dem 23. März 2019, wurde eine der bisher größten Übungen im Bereich der Tunnelkette der Bun- desautobahn 71 durchgeführt. Dazu wurde der Tunnel „Berg Bock“ zwischen Suhl und Zella- Mehlis komplett gesperrt. Über 600 Mitwirkende wollten den Ernstfall proben. Dabei ging es um die Zu- sammenarbeit und Koordination zwischen Leitstelle, Feuerwehren, Rettungsdiensten und dem Suhler Klinikum. Dazu wurde in der Tunnelröhre Richtung Erfurt ein defekter LKW auf der rechten Fahrbahnseite simuliert, in dessen Folge es im rückwärtigen Verlauf des Tunnels zu zwei schweren Unfällen kam. Feuerwehren aus Suhl und Zella- Mehlis befreiten die Unfallopfer aus den zerstörten Fahrzeugen, löschten Fahrzeugbrände und banden austretende gefährliche Flüssigkeiten. Dabei wurden 30 Personen ver- letzt. Von diesen galt es, neun schwerverletzte und fünf schwerst- verletzte Personen es zu bergen und zu retten. Die Unfallstellen wurden durch die Feuerwehren aus Zella-Mehlis und Suhl abgesichert und die Verletzten, zum Teil mit schwerem Arbeitsgerät, aus den Fahrzeugen geborgen. Dabei waren gleich Rettungsdienste, wie das DRK oder der ASB RV Südwestthüringen e.V., Stützpunkt Suhl, vor Ort, die ent- sprechend den Verletzungen die Unfallopfer vor Ort inZwischentun- neln versorgten. Im Paralleltunnel, der ebenfalls gesperrt wordenwar, wurden ebenfalls zur erstenVersor- gung Zelte aufgebaut. Eine Vorsondierung und ine Be- urteilung der Verletzungen sind deshalb erforderlich, um die ver- letzten Personen in die umliegen- den Krankenhäuser zur weiteren Versorgung zu befördern. Bei einer solchen Großschadens- lage wird dann in den Notaufnah- men der umliegenden Kranken- häuser entsprechend das Notfall- programm hochgefahren. Über die Notaufnahme gelangen dann die Patienten in den Schockraum und zur weiteren bildgebenden Diagnostik (Computertomograph), damit der entsprechende Grad der Verletzungen beurteilt werden kann und Folgemaßnahmen ge- troffen werden können. Fortsetzung auf Seite 3  Bei der Großübung imTunnel „Berg Bock“ simulierten 600 Beteiligte einen Verkehrsunfall mit 30 – zumTeil schwerstverletzten – Opfern, umdie komplette Rettungskette durchzuspielen. Simulierter schwerer Unfall imTunnel. Vorsondierung und Beurteilung der Verletzungen amUnfallort. In der Tunnelröhre der ebenfalls gesperrten Gegenspur wurden Zelte für lebenserhaltende Maßnahmen aufgestellt. Jenny und Jonatan Rodriguez Perez Mehr Informationen täglich und aktuell auf nhz-24.de

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